1. Original-Scheckheft oder digitales Portfolio anfordern
Manche Hersteller und Werkstätten führen digitale Serviceeinträge. Prüfe, welches System für das konkrete Fahrzeug gilt, und verlange Quelldokumente oder einen vom Verkäufer kontrollierten Portfolio-Link. Zugang und Umfang variieren.
2. Mit HU/AU / §57a / TÜV abgleichen
Vergleiche Serviceeinträge mit Prüfberichten und Kilometerbelegen. Nutze amtliche Onlinedienste nur über die aktuelle offizielle Seite und beachte ihren Umfang; Prüfhistorie ist keine Servicehistorie.
3. Beim letzten Servicebetrieb anrufen
Ein Servicebetrieb kann Einträge im eigenen System möglicherweise bestätigen, abhängig von Identitäts-, Datenschutz-, Aufbewahrungs- und Anbietervorgaben. Zugang, Preis und Antwortzeit sind nicht garantiert.
4. Warnzeichen erkennen
Fehlende Jahre, ungeklärte Kilometerlücken, kopierte Stempel oder ein verlorenes Scheckheft sprechen für eine genauere Prüfung und ein vorsichtigeres Angebot. Die Preiswirkung hängt vom Fahrzeug und seinem Zustand ab.
5. Digitales Portfolio ab Kauf aufbauen
Bewahre nach dem Kauf jede Rechnung mit Datum und Quelle in der Fahrzeugakte auf. Beim Wiederverkauf können Käufer oder Gutachter geordnete Unterlagen leichter prüfen.